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Laotse-Verse: Tao-Sinn

 

Der Sinn, der sich aussprechen läßt, ist nicht der ewige Sinn.   >>>

Wenn auf Erden alle das Schöne als schön erkennen, so ist dadurch schon das Häßliche gesetzt.  >>>

Die Tüchtigen nicht bevorzugen, so macht man,
daß das Volk nicht streitet.  
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Der Sinn ist immer strömend.
Aber er läuft in seinem Wirken doch nie über.  
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Himmel und Erde sind nicht gütig.
Ihnen sind die Menschen wie stroherne Opferhunde. 
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Der Geist des Tals stirbt nicht, das heißt das dunkle Weib.  >>>

Der Himmel ist ewig und die Erde dauernd.  >>>

Höchste Güte ist wie das Wasser.   >>>

 

  

 In einer poetischen Philosophie spricht der Eingangsvers die Idee meist am reinsten aus:    >>>

-Tao, Chaos, Tohuwabohu und Hegel. >>>

-Sein oder Nichtsein? Das ist hier nicht die Frage! >>>

-Verweilen beim Tao. >>>

-Die Nacht der Welt. >>>

-Wunderbares Wesen >>>

Manfred Herok

Der Begriff zeigt sich obenhin betrachtet als die Einheit des Seins und Wesens.
Das Wesen ist die erste Negation des Seins, das dadurch zum Schein geworden ist;
der Begriff ist die zweite oder die Negation dieser Negation, also das wiederhergestellte Sein,
aber als die unendliche Vermittlung und Negativität desselben in sich selbst.
- Sein und Wesen haben daher im Begriffe nicht mehr die Bestimmung,
in welcher sie als Sein und Wesen sind, noch sind sie nur in solcher Einheit,
daß jedes in dem anderen scheine.
Der Begriff unterscheidet sich daher nicht in diese Bestimmungen.
Er ist die Wahrheit des substantiellen Verhältnisses, in welchem Sein und Wesen ihre erfüllte Selbständigkeit und Bestimmung durcheinander erreichen.

DIE WISSENSCHAFT DER LOGIK II/ Die subjektive Logik/Die Lehre vom Begriff/Einteilung

Der Sinn, der sich aussprechen läßt,
ist nicht der ewige Sinn.
Der Name, der sich nennen läßt,
ist nicht der ewige Name.
"Nichtsein" nenne ich den Anfang von Himmel und Erde.
"Sein" nenne ich die Mutter der Einzelwesen.
Darum führt die Richtung auf das Nichtsein
zum Schauen des wunderbaren Wesens,
die Richtung auf das Sein
zum Schauen der räumlichen Begrenztheiten.
Beides ist eins dem Ursprung nach
und nur verschieden durch den Namen.
In seiner Einheit heißt es das Geheimnis.
Des Geheimnisses noch tieferes Geheimnis
ist das Tor, durch das alle Wunder hervortreten.

Der reine Begriff ist das absolut Unendliche, Unbedingte und Freie.
Es ist hier, wo die Abhandlung, welche den Begriff zu ihrem Inhalte hat, beginnt,
noch einmal nach seiner Genesis zurückzusehen.
Das Wesen ist aus dem Sein und der Begriff aus dem Wesen,
somit auch aus dem Sein geworden.
Dies Werden hat aber die Bedeutung des Gegenstoßes seiner selbst,
so daß das Gewordene vielmehr das Unbedingte und Ursprüngliche ist.
Das Sein ist in seinem Übergange zum Wesen zu einem Schein oder Gesetztsein und das Werden
oder das Übergehen in Anderes zu einem Setzen geworden, und umgekehrt hat das Setzen
oder die Reflexion des Wesens sich aufgehoben und sich zu einem Nichtgesetzten,
einem ursprünglichen Sein hergestellt.
Der Begriff ist die Durchdringung dieser Momente,
daß das Qualitative und ursprünglich Seiende nur als Setzen und nur als Rückkehr-in-sich ist
und diese reine Reflexion-in-sich schlechthin das Anderswerden oder die Bestimmtheit ist,
welche ebenso daher unendliche, sich auf sich beziehende Bestimmtheit ist.”

HEGEL: Die Wissenschaft der Logik II / ... /A. Der allgemeine Begriff    >>>

 

HEGEL:

Wesen  >>>
Erscheinung >>>
Wirklichkeit  >>>

      Manfred Herok © 2000-08

Laotse-Holzschnitt

LAOTSE  >>>

Laotse
Tao Te King

Übersetzt von Richard Wilhelm              >>>

Vers 1 - 20
Vers
21 - 40
Vers
41 - 60
Vers
61 - 81

Schelling - Tao >>>

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